Familie Mottes Mama- und Familienblog

Familie Mottes Mama- und Familienblog

Wer ist die Familie Motte?

Laut eigener Beschreibung ist Anna: Mama, Bloggerin, gelernte Hotelkauffrau aber mittlerweile aus der Gastronomie ausgestiegen, gebürtige Rheinländerin aber mittlerweile echtes Nordlicht, Reiselustige, Genießerin, Bücherwurm, Filmfreak, liebt Elefanten und ist neugierig auf alle schönen Dinge des Lebens…

Sie ist 37 Jahre alt, arbeitet halbtags in einem ganz normalen Bürojob und hält nebenbei all ihre wunderbaren Erlebnisse und Gedanken auf ihrem Blog fest. Und auch Eltern-Frust wird ab und zu verbloggt. Die Familie Motte besteht aus dem Papa, der Motte (*2012); den Bauchzwillingen (vorausslichtl. ET 07/2015) und der lieben Mama Anna. Die Familie lebt in der für sie schönsten Stadt der Welt – Hamburg – ist jedoch viel unterwegs, da sie Reisen und Ausflüge lieben. Wenn sie zuhause sind, liebt es die Familie Motte Quatsch zu machen, im Garten zu spielen, zu Basteln, Singen, Vorzulesen, zu Kochen, Backen und natürlich – zu Toben.

Anna und ihre kleine Motte

Themenschwerpunkte

In ihrem Blog berichtet Anna neben vielen anderen Themen auch über vergangene Ausflugsziele. Während des Lesens erhält der Leser immer einen umfangreichen Einblick zu einem bestimmten Ausflugsziel bzw. einer Region und weiß am Ende genau, was ihn dort erwartet und worauf er zu achten hat. Auch stellt die liebe Anna vielseitige Produkte – von Babynahrung bis hin zu Pixi-Büchern – vor, wobei diese Empfehlungen wirklich ehrlich gemeint scheinen und anderen dadurch den Alltag erleichtern soll. So probiert sie z.B. HiPP Kekse aus, welche ihrer Tochter zu schmecken scheinen, jedoch für Erwachsene laut Anna weniger bekömmlich sind.  Da Anna zum aktuellen Zeitpunkt schwanger ist, bloggt sie zudem ihre Gedanken und Ängste zur bevorstehenden Geburt der Zwillinge. Alles in allem, ist der Blog ideal für werdende Mütter bzw. Mütter von Kleinkindern, da er nicht nur hilfreiche Tipps und Tricks liefert, sondern den Leser ebenso auf einer sehr persönlicher Ebene anspricht und ihm das Gefühl gibt, mit manchen Problemen einfach nicht alleine zu sein.

Du möchtest am chaotischen, lustigen, erlebnisreichen und manchmal auch stressigem Familienleben der Mottes teilhaben?

 

Bildergalerie

 

Familie Motte – Ein Reiseblog für Familien Reisen, Ausflüge und Freizeitbeschäftigungen für Familien

  • Hamburg im Herbst // 5 Ideen für den Oktober

    Es ist Herbst! Die Temperaturen sind merklich gesunken, und die T-Shirts müssen – trotz dem einen oder anderen Sonnenstrahl – jetzt leider im Schrank bleiben. Aber: auch jetzt im Herbst kann man noch tolle Ausflüge machen und endlich ist auch wieder Zeit für deftig-leckere Schlemmereien. Hier kommen unsere 5 Ideen für Hamburg im Herbst. 1. Zur Apfelernte ins Alte Land Das Alte Land ist eigentlich immer einen Besuch wert. Für uns ist aber die alljährliche Apfelernte das Highlight. Besonders die Kinder lieben diesen Ausflug. Seit diesem Jahr sind auch die Zwillinge schon voller Begeisterung dabei. Die Bäume hängen voll mit roten, gelben und grünen Äpfeln – mal süß, mal sauer, aber immer lecker. Wir haben bereits im September fleißig gepflückt – aber die Saison dauert noch bis Ende Oktober. Also genug Zeit sich die Familie zu schnappen und die Körbe zu füllen. Die fette Beute verarbeitet Ihr dann zu Hause alle gemeinsam zu köstlichem Apfelkuchen, Apfelmus oder Apfelmarmelade. Frischer geht´s nicht! Und wenn der Duft von warmen Äpfeln sich im ganzen Haus ausbreitet wisst Ihr ganz sicher: so wunderbar und gemütlich duftet nur der Herbst. Wir ernten übrigens jährlich auf dem Hof Im Apfelgarten. Hier kann man auch den Finkenwerder Herbstprinz ernten, der sich besonders für Allergiker eignet. Und schaut dringend auch im Hofladen vorbei. Neben Äpfeln gibt es nämlich auch leckere saisonale Ware wie Spargel, Kürbisse und Federweißer. Ich bin übrigens seit diesem Jahr sogar Apfelpate und besitze einen eigenen Baum, bei dem wir im kommenden Jahr mindestens 20 kg ernten dürfen. Das habe ich zum Geburtstag bekommen und mich mächtig gefreut. Vielleicht auch eine Geschenkidee für Euren Papa, Mama, Oma, Opa, Tante oder Onkel? Eine Übersicht der Apfelhöfe im Alten Land findet Ihr hier. Und einen ausführlichen Artikel über unsere Apfelernte mit der Motte vor drei Jahren gibt es hier. 2. Vom Schokobrunnen naschen im Chocoversum Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, freut man sich auf heißen Kakao. Aber wo kommt der eigentlich her? Und wie lange dauert es, bis aus einer Kakaobohne Schokolade wird, die dann in unserer Tasse landet? Auf all´ diese Fragen gibt es Antworten im Chocoversum, dem Schokoladenmuseum im Herzen Hamburgs. Probieren darf man natürlich auch immer wieder. Und sogar eine eigene Schokolade kreieren, die man am Ende des Besuchs mit nach Hause nehmen darf. Für den nächsten Kuschel- und Filmabend auf dem Sofa. Der Herbst könnte schlimmer sein. Den vollständigen Bericht unseres Besuchs im Chocoversum findet Ihr hier. 3. Tee trinken wie bei Oma in Lühmanns Teestube Eigentlich mag ich es eher modern. Aber dem Charme von Lühmanns Teestube kann sich keiner entziehen.  Wer das kleine Café in Hamburg-Blankenese betritt, fühlt sich, als nähme er in Omas Wohnzimmer Platz. Die Atmosphäre ist familiär und es gibt wohl keinen besseren Platz für die köstlichen Scones mit Clotted Cream, Marmelade und einen heißen Tee nach einem langen Herbstspaziergang an der Elbe. Auch der Kuchen und die warmen Gerichte sind einfach köstlich. Entsprechend voll ist es meist. Trotzdem solltet Ihr unbedingt versuchen einen Platz zu ergattern. Denn Lühmanns Teestube ist völlig zurecht eine Hamburger Institution. 4. Im Maislabyrinth verirren auf dem Almthof Ok, um die sechs Stationen im Maislabyrinth zu finden müsst Ihr schnell sein. Denn der Mais wird voraussichtlich Anfang Oktober abgeerntet. Aber auch wenn Ihr es bis dahin nicht schafft den Almthof zu besuchen: auch später im Jahr ist ein Besuch des Almthof unbedingt empfehenswert. Streng genommen liegt der Hof gar nicht mehr in Hamburg, sondern in Schleswig-Holstein. Genauer gesagt in Appen. Das ist aber nur 20-25 Minuten Fahrt von Hamburg-Blankenese entfernt. Ein Katzensprung quasi. Wir sind eigentlich zu jeder Jahreszeit und sehr oft hier. Weil unsere Kinder den Hof lieben. Man kann Schafe & Kälbchen streicheln, die freilaufenden Hühner füttern, die Kühe besuchen, auf dem großen Spielplatz toben, im Stroh hüpfen, klettern und schaukeln und mit dem Trecker fahren.  Für die Älteren gibt es Fußball- und Bauerngolf. Im Melkkarussell erfährt man viel Wissenswertes darüber, wo die Milch herkommt, hingeht und verarbeitet wird und an der Milchtankstelle solltet Ihr Euch unbedingt mit frischer Milch, hausgemachtem Käse und leckeren Eiern eindecken. Ach ja, Kuchen gibt es auch. Im Hofcafé. Der ist hausgemacht und sowas von köstlich. Und auf die Bikinifigur muss man jetzt im Herbst ja nicht so genau achten 🙂 5. Fette Burger essen bei Peter Pane Peter Pane – Burgergrills gibt es in ganz Hamburg verteilt. Wir waren anlässlich Mottes Einschulung in die Vorschule dort zum Mittagessen, weil die Motte sich Burger und Pommes gewünscht hatte. Grundsätzlich bin ich bei Franchise-Kettenrestaurants eher skeptisch. Da die Peter Pane – Restaurants aber meist verkehrsgünstig gelegen sind, wollten wir dem Restaurant eine Chance geben. Von Essen, Service und Ambiente waren wir so positiv überrascht, dass wir Euch einen Besuch unbedingt ans Herz legen wollen. Die verschiedenen Burger kann man sich individuell zusammenstellen. Qualität der Zutaten und Geschmack sind super. Zum Burger gibt es knackig-würzige Pommes (auch in der Süßkartoffel-Variante) oder einen Salat. Toll: das Mittagsmenü gibt es schon für günstige € 8,50 inkl. Getränke und leckerem Frozen Joghurt (oder Heißgetränk) zum Nachtisch. Besonders positiv fällt uns der Service auf: nett, superschnell, unaufdringlich und sehr kompetent! Die Motte will natürlich von ihrer Einschulung erzählen, die Servicedame geht supercharmant darauf ein, obowohl sie sich natürlich kurz darauf wieder ihrer Arbeit widmen muss. Wer mal wieder gut und günstig (mit oder ohne Kinder) Burger essen möchte, der sollte defintiv mal hier vorbeischauen. Hamburg im Herbst: ab nach Draußen! In diesem Sinne: runter vom Sofa und raus in die Stadt. Genießt die Seiten des bunten Herbst und hüpft doch einfach mal in nächsten Laubhaufen 🙂 Was sind Eure besten Tipps für Unternehmungen im Herbst? Eure Anna     Der Beitrag Hamburg im Herbst // 5 Ideen für den Oktober erschien zuerst auf Familie Motte - Ein Reiseblog für Familien. […]

  • Lübeck mit Kindern // Von Marzipanschnuten, Strand und Regen, Regen, Regen…

    Mitte Juli waren wir für ein Wochenende mit den Kindern in Lübeck. Mein Mann und ich waren schon oft dort, seltsamerweise aber noch nie mit den Kindern. Der letzte Besuch in der wunderschönen Hansestadt liegt also schon eine ganze Weile zurück wie Ihr erahnen könnt. Warum eigentlich haben wir uns gefragt? Denn wieder hat Lübeck uns mit seiner Schönheit verzaubert – und das trotz Dauerregen. Obwohl nur eine knappe Autostunde von Hamburg entfernt, kamen wir am Ankunftstag erst relativ spät in Lübeck an. Schuld ist eine – gefühlt – dauerhafte Baustelle auf der Autobahn. Aber wir waren trotzdem guter Dinge. Denn die Sonne strahlte vom Himmel. Es war wunderbar warm und wir freuten uns auf die gemeinsame Zeit. Deswegen stellen wir nach Ankunft auch nur kurz unsere Koffer im Hotel ab und schlenderten gleich weiter Richtung Lübeck Zentrum. Wo man die Atmosphäre der Stadt am besten spürt Die Altstadt von Lübeck liegt auf einem kleinen Inselhügel und ist mit ihren fast 100 historischen Bauten UNESCO-Kulturgut. Rundherum ist sie von Wasser umgeben. Egal von welcher Seite man den schmalen Gassen bergab folgt: immer landet man irgendwann an einem Teich, Graben, Kanal oder Fluss. Wir blieben an der Wakenitz stehen und schauten den kleinen Booten hinterher. Überquerten die Straße zu Lübecks imposantem Wahrzeichen: dem Holstentor und bummelten schließlich an der Obertrave entlang. Genau hier überblickt man fast den gesamten historischen Stadtkern. Die vielen Kirchtürme, die historischen Giebelhäuser und die vielen hübschen Gassen, die von der Flaniermeile abzweigen. Das Holstentor fand die Motte richtig toll. Sie war beeindruckt von den beiden Türmen an der Seite und wollte unbedingt hindurch spazieren. Ehrlich gesagt gehört das zu einem echten Lübeck-Besuch auch dazu. Im Inneren des Holstentors gibt es ein Museum, dass über die Lübecker Stadtgeschichte informiert, welches wir wegen des schönen Wetters aber ausließen. An der Obertrave waren die Kinder dann auch nicht mehr zu halten. Der große Brunnen mit den verschiedensten Wasserspielen war einfach zu verlockend. Sie zogen sich bis auf Windel und Unterhose aus und tobten unter den Wasserfontänen hindurch. An Weitergehen war erstmal nicht zu denken. Aber genau das macht das Reisen mit Kindern ja irgendwie auch besonders. Dass sie sich immer wieder an kleinen Dingen erfreuen können. Eben wie an diesem Brunnen an einem warmem Sommertag. Anschließend hatten wir alle großen Hunger. Also besorgten wir uns bei der L´ Osteria eine große Pizza, ließen uns am Ufer der Trave nieder und picknickten im Gras. Es war ein herrlich entspannter Tagesabschluss. Wenn man länger als einen Tag bleibt… …dann sollte man unbedingt einen Abstecher ins 20 km entfernte Travemünde machen. Travemünde besuchen wir sehr oft, weil die Großeltern meines Mannes dort wohnen. Da das Wetter am Samstagvormittag gut blieb, setzten wir uns nach dem Frühstück ins Auto und fuhren gen Ostsee. Wir freuten uns auf ein paar Stunden am Meer. Wir parkten gegenüber der Seebrücke und marschierten los. Aufgrund der Travemünder Woche war Travemünde gut besucht. Zahlreiche Segler machten bereits ihre Boote für die anstehenden Regatten startklar. Diese starten zum Teil direkt von der Strandpromenade, was natürlich spannend für alle Zuschauer ist. Die Kinder wollten natürlich sofort an den Strand. Ruck zuck hatten sie ihre Schuhe ausgezogen und liefen juchzend durch den Sand. Und auch wir genossen die Seeluft. So eine Auszeit am Meer – und sei sie noch so kurz – fühlt sich ja immer wie ein Urlaub an. Man kriegt den Kopf frei und genießt einfach den Blick aufs Wasser.   Ziel unseres kleinen Strandspaziergangs war die Nordermole mit ihrem kleinen grün-weiß geringelten Leuchtturm. Hier liegt nämlich ein toller Abenteuerspielplatz direkt am Strand. Dort verbrachten wir die nächsten zwei Stunden. Die Motte erkletterte den Ausguck des großen Piratenschiffs, der Floh konnte nicht genug bekommen von der Drehschaukel und die Minimotte könnte sowieso den ganzen Tag nichts anderes tun als Schaukeln.   Nebenbei hat man vom Spielplatz natürlich einen herrlichen Blick auf die vorbeifahrenden Schiffe: von kleinen Booten über große Kreuzfahrtschiffe und schwer beladene Containerschiffe ist alles dabei. Das interessiert die Kinder nicht unbedingt. Uns Eltern aber schon 🙂   Ach so, und man kann auch prima in der Hängematte liegen… Gegen Mittag zog es sich zu. Der Himmel wurde immer grauer. Also bummelten wir zwischen den vielen Buden der Travemünder Woche vorbei zu Fisch Paul. Die Kinder wollten Fischstäbchen, wir aßen ein Fischbrötchen auf die Hand und hofften, dass wir unser Auto noch trockenen Fußes erreichen. Umsonst gehofft. Kurz nachdem unser Essen kam setzte der erste Schauer ein. Nach dem Essen wurde der Regen sogar noch stärker und es sah auch nicht so aus, als ob es zeitnah aufhören würde. Deshalb machten wir uns irgendwann trotzdem auf den Rückweg. Die Zwillinge, die es – dank Regenschutz – im Kinderwagen warm und trocken hatten, schliefen auf dem Weg ein. Da wir eh schon nass waren, ließen wir sie schlafen und erkundeten noch eine Weile das Kinder-Areal am Brügmanngarten. So viel Zeit muss sein… Zurück in Lübeck waren wir immer noch sehr nass und der Regen prasselte immer noch unaufhörlich herunter. Wir zogen den Kindern trockene Sachen an und beschlossen: Kakao und Kuchen muss jetzt sein. Dafür ist – besonders wenn man das erste Mal in Lübeck ist – ein Besuch im berühmten Café Niederegger Pflicht. Man sollte etwas Zeit mitbringen, denn meist ist es brechend voll. Die Wartezeit kann man aber prima im angeschlossenen Shop verbummeln und sich mit vielen kleinen Köstlichkeiten für zu Hause eindecken. Wir fanden mit Glück sofort einen Platz im gegenüberliegenden Niederegger Arkadencafé. Die Auswahl des Kuchens aus der großen Vitrine fällt richtig schwer. Sooo lecker sieht das alles aus. Wer auf Marzipan steht sollte unbedingt den Klassiker – die Marzipan-Nusstorte – bestellen. Da ich nicht so ein riesen Marzipan-Fan bin, gab es Erdbeerkuchen und einen Marzipan-Milchkaffee mit Blick auf den verregneten Rathausplatz. Gut gestärkt besuchten wir anschließend noch das Marzipan-Museum im 2. Obergeschoss des Café Niederegger. Der Eintritt ist frei und man erfährt dort viel über die Entstehung des 1806 gegründeten Marzipanhauses und die Marzipanproduktion. Dazu gibt es zwölf lebensgroße Persönlichkeiten, die ganz aus Marzipan gefertigt sind und natürlich gibt es auch das berühmte Holstentor aus der süßen Zuckermasse zu bestaunen. Die Motte war besonders fasziniert von dem 3D-Marzipandrucker. Die Fertigstellung einer Figur dauert allerdings so lange, dass man nicht die ganze Zeit daneben stehen und zuschauen kann. Und nachdem wir kaum noch dran geglaubt hatten, machte der Regen tatsächlich auf dem Rückweg ins Hotel eine kleine Pause. Also beschlossen wir spontan auf die Aussichtsplattform der St. Petri – Kirche zu fahren. Denn von dort hat man einen grandiosen Blick über ganz Lübeck. Der Himmel war immer noch grau und schließlich fielen auch wieder ein paar Tropfen, aber die Auffahrt hat sich trotzdem gelohnt. Die Aussicht ist einfach fantastisch.   Was tun wenn es nicht aufhört zu regnen? Ab ins Museum für Natur und Umwelt Auch der Sonntag bescherte uns ausschließlich Regen. Wir entschieden uns daher das Museum für Natur und Umwelt zu besuchen. Das Museum bietet auf drei Etagen spannende Einblicke in die Tierwelt und Naturgeschichte Schleswig-Holsteins. Viele – bereits ausgestorbene – Lebewesen sind als Fossilien zu bewundern. Kinder dürfen fasst alles anfassen und es gibt zahlreiche interaktive Mitmachstationen. Bei diesem Puzzle zum Beispiel wurde deutlich, dass Lübeck früher noch von Meer und Flüssen bedeckt war. Die Zwillinge fanden besonders die großen Vitrinen, in denen Tiere in ihren ursprünglichen Lebensräumen ausgestellt sind, toll. Und auch die lebenden Tiere in den Aquarien und Terrarien wurden begeistert bestaunt. Die Minimotte ist wahnsinnig fasziniert von Schildkröten. Immer wieder wollte sie am Schildkröten-Aquarium gucken. Im Obergeschoss kann man ein Bienenvolk bei der Arbeit beobachten und sogar mit Hilfe der Lübecker Bienentanzuhr die Bienensprache übersetzen. Und wie immer gibt es auch für uns Eltern noch viel Neues zu lernen. Wir waren vor allem überwältigt von dem riesigen Pottwal-Skelett im Domhof, den man über das Museumscafé erreicht. Guckt mal wie winzig die Zwillinge im Vergleich sind… Nach dem Museumsbesuch fuhren wir zurück ins Hotel, checkten aus und machten wir uns gegen frühen Nachmittag auf den Rückweg nach Hamburg. Wir hätten gern noch ein wenig mehr Zeit in Lübeck verbracht, aber das Wetter sollte auch für den Rest des Tages nicht besser werden. Apropos: wo kann man als Familie in Lübeck gut schlafen? Die größte Schwierigkeit bei Städtereisen mit Kindern ist es meist, eine geeignete Unterkunft mit viel Platz zu finden, die zentral liegt und möglichst nicht ein Monatsgehalt verschlingt. Wir haben im Hotel Lindenhof übernachtet. Dort hatten wir ein geräumiges Zimmer mit kleiner Küchenzeile und Sitzecke, in dem außerdem zwei Babybettchen bereit standen. Die Einrichtung ist etwas altbacken, aber es ist sauber und irgendwie auch gemütlich. Für die Kinder lag ein kleines Willkommenstütchen mit Kinder-Waschgel. Seife und einem lustigen Waschlappen bereit. Eine wirklich nette Idee, über die wir uns sehr gefreut haben, Das Hotel liegt superzentral. Das Holstentor ist in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. So haben wir während unseres Aufenthalts das Auto meist stehen gelassen. Das Hotel bietet kostenloses WLAN, einen kleinen Loungebereich mit Kamin und Kaffeeautomat und sogar eine kleine Spielecke. Das Frühstück war gut und reichhaltig und der Service in allen Bereichen unheimlich nett und herzlich. Leider hatten wir in der ersten Nacht etwas Pech, weil die Straße vor dem Hotel saniert wurde. Die ganze Nacht mussten wir den Lärm der Baustellenfahrzeuge ertragen und haben wirklich schlecht geschlafen. Auch ein geschlossenes Fenster half da nicht. Zudem war es sehr warm im Zimmer, öffnen konnten wir es nachts aufgrund des Lärms auch nicht. Das war ein wenig unglücklich. In der zweiten Nacht ruhte die Arbeit an der Baustelle – endlich eine ruhige Nacht :-). Für die schlechte erste Nacht trifft aber das Hotel keine Schuld. Denn trotzdem haben wir uns hier sehr wohl und willkommen gefühlt. Deshalb von uns durchaus eine Empfehlung für Familien, die eine gute und vor allem zentrale Unterkunft in Lübeck suchen. Wie immer ging unser Wochenendtrip viel zu schnell vorbei. So viele Dinge hätten wir gern noch gemacht. Aber dann eben beim nächsten Mal und bitte mit besserem Wetter 🙂 Wir haben uns ja sowieso vorgenommen viel öfter herzukommen. Ist ja nicht weit. Ward Ihr schon mal in Lübeck oder Travemünde? Habt Ihr noch Tipps was bei einem Besuch dort unbedingt dazugehört? Ich freu mich auf Eure Anregungen und wünsche Euch eine schöne Woche. Meint Ihr der Sommer kommt nochmal zurück? Eure Anna   Noch mehr Bilder aus dem wunderschönen Travemünde gibt es in unserem Bericht Ein Tag am Meer    *Unsere Reise wurde freundlicherweise von Lübeck & Travemünde Marketing unterstützt. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Von unseren Erlebnisse erzählen wir dennoch wie immer völlig authentisch und ehrlich.      Der Beitrag Lübeck mit Kindern // Von Marzipanschnuten, Strand und Regen, Regen, Regen… erschien zuerst auf Familie Motte - Ein Reiseblog für Familien. […]

  • Lesestoff für Unterwegs // Die Sache mit den Tigerstreifen (inklusive Verlosung!)

    *Werbung* Der Tiger hat Lust auf ein Abenteuer. Er will verreisen und packt seinen kleinen Rucksack. Pflaster, ein Apfel, eine Banane und natürlich ein Trinkpäckchen. Schon kann es losgehen. Unterwegs trifft er auf jede Menge andere Tiere. Und jeder braucht seine Hilfe. Der Hund versucht verzweifelt an seinen Ball zu gelangen, der im Baum festhängt. An seiner Leiter sind aber drei Sprossen kaputt. Der Tiger kann helfen und ersetzt die Sprossen einfach mit den Streifen aus seinem Fell.  So hilft er einem Tier nach dem anderen aus. Er flickt das Leck im Boot der Giraffe und das Hausdach des Käfers. Er hilft den Fröschen über die Straße und dem Gepardenkind auf die andere Seite des Flusses. Als er am Ende seiner Reise wieder nach Hause kommt fühlt er sich ganz leer. All seine Streifen sind weg. Doch da wartet am nächsten Morgen eine große Überraschung auf ihn! Ein Tiger auf Reisen Das Buch von Jasmin Schäfer „Die Sache mit den Tigerstreifen„ ist wunderbar warmherzig und phantasievoll erzählt. Begleitet wird die Geschichte von sehr schlichten, aber faszinierenden Illustrationen, bei denen viele Details erst beim nochmaligen Lesen ins Auge fallen. Die Geschichte ist in einfachen Worten erzählt. Klar und verständlich und perfekt für Kinder ab drei Jahren. Der kleine Tiger hilft auf seiner Reise völlig selbstlos, was Eltern und Kinder schnell in einen Dialog über den Sinn von Geben und Nehmen, Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit und Freundschaft bringt. Denn schließlich ist das schon bei den Allerkleinsten ein Thema dass den Alltag beherrscht. Die Botschaft ist klar: wer teilt und hilft wird am Ende belohnt. Mit Dankbarkeit und Glück. Und davon können wir alle ja nie genug haben. Verlosung: Gewinnt zwei Exemplare des Buchs „Die Sache mit den Tigerstreifen“ In den kommenden Wochen werde ich immer mal wieder zauberhafte Kinderbücher vorstellen und an Euch verlosen, die wir als sehr besonders empfinden. Alle thematisieren dabei auch das Thema Reisen auf unterschiedliche Art und Weise. Mal begibt sich der Held des Buches – wie diesmal – selbst auf Reisen, mal gibt das Buch nützliche Tipps für Eure Unternehmungen oder es vertreibt die Zeit auf langen Urlaubsfahrten. Lasst Euch einfach überraschen. Ich glaube ich habe eine gute Mischung zusammengestellt. Heute starte ich mit der Verlosung des Buchs „Die Sache mit den Tigerstreifen“, von dem es diesmal zwei Exemplare zu gewinnen gibt! Und so könnt Ihr teilnehmen: – Hinterlasst hier einen Kommentar: Wem habt Ihr zuletzt geholfen und wobei? – Werde Fan meiner facebookseite oder folge mir über Instagram. (Dafür gibt es je ein Los) -Um in Zukunft nichts mehr zu verpassen, tragt Euch außerdem gern in meinen email-Newsletter in der Sidebar ein. Dafür bekommt Ihr ebenfalls EINE zusätzliche Gewinnchance. Das Gewinnspiel endet am 24. August 2017 um 23.59 Uhr. Die Gewinner werden einige Tage später per email benachrichtigt (bitte vergesst daher Eure email-Adresse nicht)! Rechtliches: Alle Teilnehmer müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben und eine gültige Emailadresse angeben. Eine Barauszahlung sowie der Rechtsweg sind ausgeschlossen. Der Gewinner muss sich innerhalb von 48 Stunden nach Gewinnerbekanntgabe bei uns zurückmelden, ansonsten lose ich neu aus. Ich wünsche Euch allen viel Glück! Eure Anna                   Der Beitrag Lesestoff für Unterwegs // Die Sache mit den Tigerstreifen (inklusive Verlosung!) erschien zuerst auf Familie Motte - Ein Reiseblog für Familien. […]

 

Die Sunny Redaktion besteht aus fixen Mitarbeitern, Bloggern, freien Redakteuren und Experten aus verschiedenen Bereichen wie Medizin, Ernährung und Erziehung. Die Familienthemen publiziert die Sunny Redaktion auf family.sunny.at, die besten Tipps und Tricks für die nächste Kinderparty auf www.kindergeburtstag.or.at und seit langem schon die Ausflugsziele auf Sunny.at