Science for Kids

Science for Kids

Viele tägliche Dinge passieren nach physikalischen Prinzipien. Nur nehmen wir diese nicht als solche wahr. Kinder stellen dazu immer wieder Fragen und mit ein paar einfachen Experimenten lässt sich die Physik in unserem Alltag leicht und anschaulich erklären.

Wir haben 2 Experimente für Kinder, die mit einfachen Mitteln durchzuführen sind, zusammengestellt: Warum eine Öltropfen im Wasser schwimmt und wie man Wasser zum Wandern bringt.

Die schwebende Ölkugel

Ein Versuch zur Dichte und zur Oberflächenspannung von Flüssigkeiten!

Was du dazu brauchst:

  • Brennspiritus
  • Wasser
  • Öl (Speiseöl, z.B. Sonnenblumenöl)
  • ein hohes Glas oder Glasvase
  • Stab zum Umrühren

So funktioniert’s:

Zuerst mischt du in einem hohen Glas Wasser und Brennspiritus, wobei du viel weniger Spiritus als Wasser verwendest. Danach lässt du vorsichtig Öl am Rand des Glases in das Gemisch hinunterrinnen. Gleich wird sich eine Ölkugel bilden, die in der Mitte des Glases „schwebt“. Das Öl schwimmt deshalb im Wasser, weil die Dichte von Wasser größer ist als Öl und weil das Öl bestrebt ist, eine möglichst kleine Oberfläche – eine Kugel – zu bilden. Gibst du mehr Brennspiritus dazu, verändert sich die Tauchtiefe der Ölkugel. Je mehr Spiritus, desto tiefer taucht das Öl.

Wenn du nun mit einem Stab in der Flüssigkeit rührst, bilden sich unterschiedlich große Öltröpfchen. Lass diese Mischung danach mindestens 30 Minuten stehen und du wirst sehen, dass sich die kleinen Tröpfchen wieder zu einer großen Ölkugel zusammenfügen, denn eine große Kugel hat eine geringere Oberfläche als viele kleine Kugeln.

Das wandernde Wasser

Wasser aus einem Glas wandert entgegen der Schwerkraft! Wie geht das?

Was du dazu brauchst:

  • zwei Gläser
  • Wasser
  • ein Stück Küchenpapier
  • etwas Lebensmittelfarbe oder Tinte

So funktioniert’s:

Zwei Gläser werden dicht nebeneinander aufgestellt. Ein Glas ist mit (gefärbtem) Wasser bis oben angefüllt und das andere ist leer. Ein Stück Küchenpapier wird zusammengerollt und so über beide Gläser gelegt, dass beide Enden in die Gefäße hängen und das eine Ende jeweils ins Wasser eintaucht. Nun brauchst du ein wenig Geduld, denn du musst warten bis sich das Papier mit dem Wasser vollsaugt. Danach beginnt das Wasser über das Küchenpapier in das leere Glas zu „wandern“ und in das andere Gefäß zu tropfen. Das geht so lange, bis sich in beiden Gläsern gleich viel Wasser befindet. Der Kapillareffekt („Kapillarität“) führt dazu, dass das Wasser gegen die Schwerkraft in einer Kapillare (Küchenpapier) nach oben steigt. In den „kommunizierenden Gefäßen“ steht am Ende das Wasser immer gleich hoch. In der Technik wird dieser Effekt der kommunizierenden Gefäße u.a. bei einem Wasserturm, der höher liegt als alle Verbraucher, die von ihm Wasser beziehen, angewendet. Allen Verbrauchern steht dadurch der gleiche Wasserdruck zur Verfügung.

 

Wasserspeicher

 

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