Testbericht Ritterturnier Rosenburg

Ritterturnier: Die Rückkehr des schwarzen Ritters

Gut gerüstet mit Regenschutz und Gummistiefel starteten wir am Sonntag unseren Ausflug zur Rosenburg (Anfahrt aus Wien, ca. 1,15 h).

Mit einer Familienkarte im Wert von € 34,- ging es auf den Burghof, wo zur Rechten der erste Teil des Mittelaltermarkts und zur Linken der Turnierplatz aufgebaut waren.  Am unteren Hofplatz (leider ohne Rampe für den Kinderwagen) war der restliche Teil des Marktes mit gestalteten Ständen und Zelten untergebracht.

Hier konnte man Kinderschwerter und Schilde, Pfeil und Bogen, authentische Kleidung und Speis und Trank (mittelalterliche Pizza- und Wrap-Variationen) erstehen. Gegen Sold konnten die Kinder auch ein aus Holz geschnitztes und von Hand betriebenes Karussell befahren, oder sich beim  Einhorn-Ringwerfen und Pfeil und Bogen schießen messen. Alles mit Liebe zum Detail und wirklich kreativen Ideen umgesetzt.

Dazwischen unterhielten Gaukler und mittelalterliche Musiker das Volk. Mein persönliches Highlight war als ein Musiker plötzlich „Can’t touch this“ gesungen hat und ich erkannte, dass sie hier tatsächlich eine mittelalterliche Version von McHammer spielten. 🙂

Nach einer kurzen Stärkung beim „wilden Wikinger“ ging es für uns auf dem großen Turnierplatz mit einer Falken und Adler Show weiter, die nicht nur meine fünfjährige Tochter, sondern auch meinen zweijährigen Sohn bezaubern konnte. Sehr eindrucksvoll und wirklich informativ zeigte man uns einen Falken, Bussard und Adler, wie sie den Attrappen hinterher jagten.

Nach einer weitern Gauklershow folgte das eigentliche Highlight- das Ritterturnier um die Hand der Prinzessin und damit den Thron des Königreiches.
Welches durch seine leidenschaftlichen Teilnehmer nicht nur für Kinder, sondern auch für uns Erwachsenen unterhaltsam war.

Meiner Meinung nach war die eine oder andere Aufgabe „Hoch zu Ross“ auch wirklich nicht leicht zu lösen. Nach dem Auftritt des schwarzen Ritters und den letzten Herausforderungen unter den Rittern war dann auch der zukünftige König gefunden und die Trauung inklusive Krönung konnte erfolgen.

Wir machten daraufhin noch einmal eine Runde durch den Markt um noch 2 Holzflöten und ein Brot aus dem Steinofen mit nach Hause zu nehmen und traten um knapp 17 Uhr den Heimweg an.

Alles in allem eine wirklich nette Veranstaltung, die mit viel Liebe zum Detail und Kreativität um gesetzt wurde. Einzig das Angebot für Mädchen an den Ständen wäre noch ausbaufähig (viele Schwerter, Schilder und Pfeil und Bogen, aber leider keine mittelalterlichen Kränze, Schleier oder Ähnliches konnten wir entdecken.)

Besonders toll war für uns, dass wir auch mal unseren Hund (an der Leine erlaubt) mitnehmen konnten, was ja leider bei vielen Ausflugszielen nicht der Fall ist.

 

Verena K.

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