Worauf Kinder stehen

Worauf Kinder stehen

Seit mehr als 2 Jahrzehnten erforscht die KidsVerbraucherAnalyse die Mediennutzung und das Konsumverhalten von 6 bis 13-Jährigen in Deutschland. Bücher und Zeitschriften sind dabei beliebt wie eh und je.

Zeitschriften und Bücher trotz digitalem Wandel

Der Großteil der Kinder und Jugendlichen greift nach wie vor zu Büchern und Zeitschriften, anstatt zu elektronischen Medien. Sogar 48% der Kinder lesen mindestens ein Buch pro Woche.

Buben bis 13 Jahre lesen am Liebsten das Micky Maus-Magazin, den Panini-Comic Just Kick-it! oder Disney’s Lustiges Taschenbuch.

Bei den Mädchen sind Pferdemagazine wie Wendy und Barbie am beliebtesten.

Gleich danach kommt neben den Unterhaltungszeitschriften sogar das Wissenschaftsmagazin Geolino.

Lesefreude bekommen die Kinder von ihren Eltern

Schon bei den Kindergarten- und Vorschulkindern wird die Lesefreude durch die Eltern angeregt.

92% aller Vier- und Fünfjährigen bekommen laut Angabe der befragten Eltern mindestens einmal wöchentlich ein Buch oder eine Zeitschrift vorgelesen oder beschäftigen sich selbst damit.

Dem Thema Vorlesen haben wir sogar schon ein eigenen Artikel gewidmet. Wie wichtig Vorlesen für Kinder ist und wie man richtig und spannend vorliest haben wir  schon mit 12 Tipps zum Vorlesen zusammengefasst.

Rückgang bei elektronischen Büchern

Von unserem Nachwuchs werden elektronische Bücher (noch) nicht verwendet und spielen nur eine untergeordnete Rolle. Mit 12 Prozent ist die Nutzung um einen Prozentpunkt zum Vorjahr zurückgegangen.

Haptisches Feedback und Bücher zum Angreifen sind also nach wie vor die Wahl der Kinder.

Kinder nutzen das Internet

Insgesamt pendelt sich der Anteil der Internetnutzung bei Kindern bei 75% ein.

Bereits 27% der Kindergartenkinder haben Zugang zum Internet. Bis zum Ende der Volksschule wird dabei weitgehend auf dem Familien-PC oder einem gemeinsamen Tablet gesurft. In der Volksslchule nutzen bereits 54% das Internet.

Ältere Kinder sind dann zunehmend schon mit eigenen Geräten ausgestattet und tummeln sich selbst im Netz.

Starke Verbreitung von Spielen

4 von 5 Kindern spielen digitale Spiele über verschiedene Zugänge:

  • Konsolen
  • Handhelds
  • kostenlose Browser-Games
  • Spiele-Apps auf dem Smartphone oder Tablet

Die durchschnittlichen Ausgaben für Hard- und Software erreichen bereits annähernd das gleiche Level wie für klassische Spielwaren. Während für klassische Spielwaren wie Karten- oder Gesellschaftsspiele rund 123 Euro im Handel ausgeben werden sind es bereits 118 Euro für elektronische Games.

Mitspracherecht der Kinder

Bei Spielen werden klarerweise unsere Lieblinge direkt nach ihren Wünschen befragt. Aber auch beim Lebensmitteleinkauf und bei Einrichtung des Kinderzimmers dürfen unsere Kinder mitentscheiden. Auch Familienausflüge werden bei 90% der Familien gemeinsam beschlossen.

 

Zum Nachlesen:

Die Sunny Redaktion besteht aus fixen Mitarbeitern, Bloggern, freien Redakteuren und Experten aus verschiedenen Bereichen wie Medizin, Ernährung und Erziehung. Die Familienthemen publiziert die Sunny Redaktion auf family.sunny.at, die besten Tipps und Tricks für die nächste Kinderparty auf www.kindergeburtstag.or.at und seit langem schon die Ausflugsziele auf Sunny.at